Was ist eigentlich Altersweitsichtigkeit?

Um Sie vorweg zu beruhigen: Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) ist keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher Prozess. Denn mit zunehmendem Alter verliert die Augenlinse an Elastizität, wodurch einige Bereiche nicht mehr scharf gestellt werden können. Während häufig Gegenstände im näheren Umfeld unscharf werden – daher auch der Name Altersweitsichtigkeit – kann es auch beim Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht zu verschwommenen Seheindrücken kommen.

Wie entsteht Altersweitsichtigkeit?

Schuld an der Altersweitsichtigkeit ist die schwindende Elastizität der Linse mit zunehmendem Alter. Wann genau und ob ein Mensch eine Presbyopie entwickelt, ist unterschiedlich. In der Regel entsteht sie am häufigsten ab einem Alter von 45 Jahren und ist gerade im höheren Alter mit rund 95 Prozent die häufigste Sehschwäche.

Während die Linse altert, verliert sie an Flexibilität und verhärtet, wodurch sie ihre Fähigkeit zur Akkommodation verliert. Die Akkommodation beschreibt die Fähigkeit des Auges, zwischen nahen und fernen Gegenständen fließend wechseln zu können. Als Folge der Verhärtung braucht die Linse länger, um zwischen beiden Sehentfernungen umzustellen.

Woran erkenne ich, dass ich unter Altersweitsichtigkeit leide?

Altersweitsichtigkeit entwickelt sich nicht plötzlich von heute auf morgen, sondern ist ein schleichender Prozess. Erste Anzeichen sind häufig Kopfschmerzen beim Lesen oder der Nahsicht sowie hinter den Augen liegender Druck. Wenn Sie beispielsweise an sich selbst beobachten, wie Sie Ihr Buch oder die Zeitung immer weiter weghalten oder die Schriftgröße auf Ihrem Smartphone immer größer einstellen müssen, liegt eventuell eine Presbyopie vor. Ein Augenarzt kann die Ursache feststellen.

Was kann ich gegen Altersweitsichtigkeit machen?

Einen natürlichen Prozess wie die Alterung kann man nicht aufhalten. Maßnahmen zur Erhaltung der Linsenelastizität wie Augentraining für die Akkommodation oder gesunde Ernährung sind umstritten.

Um die Sehschärfe im Nahsichtbereich zu korrigieren, können ausgleichende Sehhilfen wie Lesebrillen, Mehrstärkenbrillen, Kontaktlinsen oder ein operativer Eingriff herangezogen werden. Liegt jedoch nur eine Altersweitsichtigkeit mit Normalsichtigkeit in die Ferne vor, eignet sich eine Lesebrille als Korrekturmedium am besten. Aufgrund ihrer einfachen Handhabung, preisgünstigen Verfügbarkeit und vielen Varianten ist die Fertiglesebrille die beliebteste Option. Eine große Auswahl unterschiedlicher Fertig-Lesebrillen finden Sie in unserem Online-Shop.

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