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Grüner Star ist die häufigste Erblindungsursache in Deutschland. Welche Risikofaktoren es gibt und was helfen kann:

Was ist Grüner Star?

Der Grüne Star, auch medizinisch Glaukom genannt, ist eine still verlaufende Augenerkrankung. Typisch für Grünen Star ist ein individuell zu hoher Augeninnendruck, durch den die Fasern des Sehnervs beschädigt werden und absterben können.

Unentdeckt und unbehandelt kann sie zur Erblindung führen. Rund ein Fünftel aller Sehverluste in Deutschland gehen auf ein Glaukom zurück. Früh erkannt kann der Grüne Star jedoch gut behandelt werden.

 Wenn der Sehnerv beschädigt wird, können die Sehwahrnehmungen nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet werden, die Sehstärke lässt nach. Die schleichende Zerstörung läuft vor allem am Anfang unbemerkt, wodurch Betroffene noch scharf sehen können. Erst im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu einem eingeschränkten Sichtfeld.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Formen des Glaukoms unterschieden:

-      Die primäre Form entsteht durch einen zu hohen Augeninnendruck, meist ohne äußere Einflüsse und verläuft beidseitig

-      Die sekundäre Form ist meist Folge einer Verletzung oder Fremdeinwirkung und kann einseitig verlaufen

Die häufigste Form ist das sogenannte Offenwinkelglaukom. Ursache ist ein individuell erhöhter Augeninnendruck oder eine Durchblutungsstörung des Sehnervs. In allen Fällen gilt jedoch: Frühzeitig erkannt kann Grüner Star sehr gut behandelt werden.

 Wichtig: Ein erhöhter Augeninnendruck (okuläre Hypertension) kann auch bei normalem Sehbefund vorliegen. Eine Erkrankung an Grünem Star ist damit nicht automatisch vorausgesetzt. Dies kann durch eine augenärztliche Untersuchung abgeklärt werden.

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Wie erkennen Sie Grünen Star?

Da ein Glaukom ähnlich wie die Altersbedingte Makuladegeneration unbemerkt und schmerzlos verläuft, machen sich die ersten Symptome erst bei einer fortgeschrittenen Schädigung bemerkbar. Betroffene berichten von:

-      bogenförmigen Einschränkungen des Sichtfeldes

-      Orientierungsproblemen

-      Schwierigkeiten beim Wahrnehmen von Objekten

Da Betroffene auch während der Erkrankung noch lange scharf sehen können, sind regelmäßige Untersuchungen zur frühzeitigen Entdeckung eines Glaukoms enorm wichtig. Empfohlen werden regelmäßige Kontrollen alle zwei Jahre ab dem 40. Lebensjahr.

Vorerkrankungen wie Diabetes oder familiäre Veranlagung erhöhen das Risiko. Hier sollten ab dem 35. Lebensjahr jährliche Kontrollen durchgeführt werden.

 

Kann Grüner Star geheilt werden?

Ein Glaukom kann zwar nicht geheilt, dafür aber sehr gut behandelt werden. Rund 90 Prozent der Betroffenen kann durch drucksenkende Medikamente, meist Augentropfen, sehr gut geholfen und eine Verschlechterung verhindert werden. In seltenen Fällen werden Operationen durchgeführt, um die Sehstärke zu schützen.

Ihr Augenarzt kann bereits früh erste Anzeichen entdecken. Hierfür wird neben einem Sehtest vor allem der Augeninnendruck, -hintergrund, die Dicke der Hornhaut und der Zustand des Sehnervs geprüft. Bei einem Glaukom ist meist eine Vertiefung im Sehnerv zu erkennen.

Wichtig: Ein Glaukomtest ist nicht Teil der Routineuntersuchung und wird als IGeL-Leistung nicht von den Krankenkassen getragen. Die Kosten liegen hierbei zwischen 15 bis 40 Euro.  

 

So können Sie Grünen Star vorbeugen

-      Regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung

-      Gesunde Lebensweise

-      Nicht rauchen

-      Regelmäßige körperliche Bewegung

-      Gesunde Ernährung (nitratreiche Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Rote Beete & Radieschen)

 

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